Eine Komödie in der Tradition des britischen Kinos: zwei Hochzeitspaare feiern in einem Hotel: Maura (Sally Hawkins) heiratet Wilson (Ariyon Bakare) gegen Geld – so hofft die alleinerziehende Mutter, die drohende Zwangsräumung ihres Hauses abzuwenden und Wilson die bevorstehende Abschiebung zu vermeiden. Freddie (Tom Riley) und Sophie (Yade Jourell) hingegen wagen eher zweifelnd einen zweiten Versuch, mißtrauisch überwacht von den Brauteltern. Dann gibt es da noch ein aufgewecktes Kind, das in die Abmachungen der Erwachsenen nicht eingeweiht ist, einen gewalttätigen Brautvater und zwei Beamte der Einwanderungsbehörde, die eines der Brautpaare als Kellner verkleidet beobachten. Gute Unterhaltung garantiert!
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Starverteidiger Mickey Haller (Matthew McConaughey) ist ein smarter Anwalt, der sich um Schuld oder Unschuld seiner Mandanten wenig kümmert wenn die Kasse stimmt. Eines Tages engagiert ihn der wohlhabende Louis Roulet (Ryan Philippe), der der versuchten Vergewaltigung beschuldigt wird. Haller fühlt sich geschmeichelt, tut lässig sein Bestes und gerät unversehens in ein Netz aus Lügen, Bedrohungen und Mord. Der Film nach einem Roman von Michael Connelly ist packend, witzig und spannend - ein idealer Popcornfilm!
Gleich zu Beginn werden Dylan (Justin Timberlake) und Jamie (Mila Kunis) von ihren jeweiligen Partnern verlassen. Sie schwören dem Ideal der romantischen Liebe ab und wollen sich nicht mehr emotional binden. Sex ohne Liebe ist Thema vieler Liebeskomödien, “Freunde mit gewissen Vorzügen” ist ein besonderer Film in diesem Genre, vor allem durch die attraktive, schlagfertige und sehr selbstbewußte Mila Kunis, die dem Schönling Justin Timberlake wacker kontra gibt. Und trotz vorhersehbarem Ende amüsiert sich der Zuschauer köstlich!
Ein unsentimentaler und absolut mitreissender Film! Angèle (Clotilde Hesme) sucht einen Mann, damit sie ihren Sohn zu sich nehmen kann. Auf ihre Anzeige meldet sich der Fischer Tony (Grégory Gadebois). Angèle ist schroff und sehr direkt, sie geht ein wenig hastig vor, was Tony sehr abschreckt. Und da ist auch noch Tonys Mutter, die sich einmischt. Doch ganz langsam nähern sich die beiden ungleichen Menschen ein wenig an …
Kaum ein Politiker hat die Menschen in Deutschland so gespalten und fasziniert wie Joschka Fischer: hier der Fließbandarbeiter, Taxifahrer und Buchhändler – dort der machtbewusste, oft arrogante Politiker, der bei den Wählern beliebter war als in seiner eigenen Partei. Regisseur Pepe Danquart (Am Limit, Basta – Rotwein oder Totsein, Höllentour) legt Wert darauf, dass die Biographie Fischers nur der rote Faden durch 60 Jahre bundesdeutsche Geschichte sein soll. Danquart wollte bewusst kein Biopic drehen und auch keinen Film wie Der Baader-Meinhof-Komplex oder Wer, wenn nicht wir. Er wollte auch kein Interview mit einem devoten Fragesteller. Danquart hat sich für eine neue Form entschieden: in einem museumsähnlichen Bau kommentiert Joschka Fischer Dokumentarfilme und Photographien aus den vergangenen 60 Jahren, unterstützt von Zeitzeugen wie dem früheren Bremer Bürgermeister Hans Koschnick oder Weggefährten aus den Anfangszeiten seiner Partei.